Johann Veit Döll 1750 – 1835Johann Veit Döll wurde am 1. Februar 1750
in Suhl geboren. Nach einer Lehre als Büchsenschäfter verdiente er damit
seinen Lebensunterhalt, bis ihn sein Hunger nach Wissen und Ausbildung1772
nach Wien zu seinem Landsmann, dem Graveur Kolb, und anschließend nach
Dresden zu seinem Onkel, dem Hofsteinschneider Klett trieb. Aber schon
1773 kehrte er nach Suhl zurück. Hier eignete er sich seine Kenntnisse und
künstlerischen Fähigkeiten vorrangig autodidaktisch an. Einer seiner
Wahlsprüche lautete: „Viel sehen ist viel lernen“. 1778, Döll war erst 28
Jahre alt, wurde er kurfürstlich-sächsischer Hofgraveur. Von 1797 bis 1807
arbeitete er vor allem für den Königlich-Preußischen Hofmedailleur Daniel
Friedrich Loos und führte in seinem Auftrag ca. 120 Medaillen aus. |