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Der Deutsche Medailleurpreis J.V. Döll ®
Das Graveur- und Medailleurhandwerk hat in Suhl eine jahrhundertealte
Geschichte. Berühmte Medailleure wie Johann Veit DÖLL, die Familie
STOCKMAR, Johann Balthasar GASS, Christoph Carl PFEUFFER und Friedrich
Wilhelm HÖRNLEIN arbeiteten u. a. für sächsische und preußische
Herrscher und für die Berliner Münze sowie für den Zarenhof in St.
Petersburg. Anknüpfend an diese Tradition möchte die Stadt Suhl
gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst Anstöße
für die Gestaltung zeitgenössischer Medaillen geben.
Deshalb werden die Stadt Suhl und die Deutsche Gesellschaft für
Medaillenkunst beginnend ab 2006 alle zwei Jahre den Deutschen Medailleurpreis J.V. Döll ® vergeben. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für
Medaillenkunst führt eine Vorauswahl unter den Prägemedaillen durch,
die in den letzten zwei bis drei Jahren entstanden sind (erstmals
am Jahresende 2005).
Es muss sich in den Folgejahren um eine zeitgenössische Medaille
handeln, die nicht älter als fünf Jahre sein sollte. Die Jurymitglieder
können sich an dieser Vorauswahl beteiligen bzw. eigene Vorschläge
einbringen.
Es wird außerdem ein Förderpreis für den Medailleurnachwuchs vergeben. Dazu werden entweder ausgewählte Studenten oder junge Medailleure direkt angesprochen.
Die Vergabe des Deutschen Medailleurpreises J.V. Döll ® erfolgt auf Grundlage einer Satzung.
Die Bezeichnung und das Logo „Deutscher Medailleurpreis J.V. Döll ®“ ist eine in Deutschland geschützte Wort-/Bildmarke (siehe Markenurkunde).
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Auf die Vermählung Friedrich August III. von Sachsen mit Amalia
Augusta von Zweibrücken, 1769, Philipp Friedrich Stockmar, 1739 – ?
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Medaille zum 200. Geburtstag von Gotthold Ephraim Lessing, 1929, Friedrich
Wilhelm Hörnlein, 1873 – 1945
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„Europa – Einheit in Vielfalt“
von Frantisek Chochola
Graveurpreis 2002
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„H. C. Andersen“ von Matthias Köhler Graveurpreis 2004
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